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Das Atoll-Festival 2020 in Karlsruhe mit dem BUZZ-Netzwerk-, Veranstalter*innen- und Kooperationstreffen

Das diesjährige Atoll-Festival des Tollhaus in Karlsruhe fand vom 18. bis 27. September statt. Auf acht Spieltage verteilt waren 26 Vorstellungen von zwölf Produktionen zu sehen. Trotz der schwierigen Bedingungen konnten Künstler*innen aus zehn verschiedenen europäischen Ländern mit ihren Shows auftreten. Den Anfang machte die Compagnie XY mit ihrem Stück „Möbius“. Außerdem war die Compagnie Defracto mit „Dystonie“ und der Klub Girko mit „122 x 244“ am ersten Wochenende zu sehen. In der zweiten Festivalwoche zeigten Michael Zandl und Tom Henden ihre Show „Janus“ und ELODLF war mit „Bubble“ vor Ort. Außerdem gab es Aufführungen von Cie Claudio Stellato mit „Work“, der Compagnie Sacékripa mit „Vu“, von Le Cirque du Bout du Monde mit „Der Lauf“ und der Compagnie Baccalà mit „Pss Pss“.

Im Rahmen von Zirkus ON, dem Förderprogramm des Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus, fanden am 23.09. außerdem Work in Progress Aufführungen der drei in diesem Jahr ausgewählten Kreationen statt. The Optimists zeigten ihr Stück „Bad Science“, Roman Škadra trat mit seiner Soloperformance „Absurd Hero“ auf und Revue Regret waren mit „The Indifference Point“ zu sehen.

Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus nutzte das Atoll-Festival für das Veranstalter*innentreffen, am 23.09. mit insgesamt 16 Teilnehmer*innen, bei dem ein Austausch über zukünftige Vernetzungsmöglichkeiten und Zusammenarbeit bei Produktionen und Gastspielen stattfand. Anschließend fand das Kooperationstreffen mit den Partnern des Zirkus ON Programms statt. Außerdem gab es am 24.09. das jährliche Netzwerktreffen, mit 36 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland. Dort wurde über die Arbeit des BUZZ gesprochen, die regionale Szene in Darmstadt und Stuttgart, durch ein Panel lokaler Akteur*innen, vorgestellt und aktuelle Themen und Veranstaltungen aus der Szene diskutiert. Über die Szene in Stuttgart berichtete Timon Schilling vom Zirkuswerk Stuttgart, dabei stellte er auch seine Idee von einem Zirkuszentrum für Stuttgart vor (Website: https://circuleum.de/). Aus Darmstadt war Carola Kärcher vom Just For Fun Straßenfestival anwesend (Website: http://www.justforfun-darmstadt.de/). Sie berichtete von der diesjährigen Festivalausgabe, die Corona bedingt auf kleinere und mobile Shows in Hinterhöfen und privaten Gärten setzte. Außerdem berichtete das Frøya Collektiv, ebenfalls aus Darmstadt, auf dem Panel von ihrer Show „Insection“ und den Schwierigkeiten bei den Proben aufgrund von unterschiedlichen Aufenthaltsorten während dem Lockdown (Website: https://xir.de/author/froya-collective/).

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